Exkursion am Samtsag, 06.10.2018 | 10:30 - 13:00 Uhr

Exkursionsreihe "Ortsbekenntnis - Bekenntnisorte" 2/6

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Kein Zwang im Glauben

Die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee

Moschee und Johanniskirche, Alt-Moabit 25, 10559 Berlin
GESPRÄCH UND FÜHRUNG
Seyran Ates, Gründerin und Geschäftsführerin
Pfr. Sascha Gebauer, Ev. Kirchengemeinde Tiergarten
Burkard Dregger MdA, Vorsitzender CDU-Fraktion

Gut versteckt im Hinterhaus der evangelischen Johanniskirche in Berlin Tiergarten hat die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee ihre Gemeinderäume. Dort, in einem lichten, ganz weiß gestrichenen Saal, versammeln sich jeden Freitag gläubige Muslimas und Muslime zum Gebet. Die Ibn Rushd-Goethe Moschee, benannt nach einem islamischen Propheten und einem deutschen Dichter, wurde 2017 u. a. von der Frauenrechtlerin, Autorin und Rechtsanwältin Seyran Ate? gegründet. Dort wird ein liberaler, aufklärerischer und vor allem auch geschlechtergerechter Islam gelebt und gepredigt: Die Gemeinde entscheidet demokratisch über theologische Angelegenheiten. Dazu passt gut, dass die Moschee sich im regen Austausch mit ihrer Nachbarin und Vermieterin, der Evangelischen Gemeinde Tiergarten, befindet, zu der die Johanniskirche gehört.

 Am 06.10.2018 besuchen wir die Ibn Rushd-Goethe Moschee und möchten erkunden, wie liberale Muslimas und Muslime ihre Religion im städtischen Umfeld ausüben. Seyran Ate? berichtet von den Erfahrungen, die sie und die Gemeinde im ersten Jahr seit der Moscheegründung gesammelt haben. Pfarrer Sascha Gebauer erzählt von gelebter Religionsvielfalt in der Johanniskirche. Und Burkhard Dregger, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, der die Aktivitäten der Gemeinde schon seit langem unterstützt, wird die Runde durch seine politische Expertise bereichern.

Um Anmeldung wird gebeten: info@guardini.de


Programmflyer zum Download

Grafikdesign: Anja Matzker | Abb. Detail aus: Rehav Rubin, Image and Reality, Jerusalem 1999, S. 28



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Gefördert durch das 
Bundesministerium des
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